Workshop zur Meinungsbildung und Medienkompetenz - Wie gehe ich mit der Alt-right pipline, Verschwörungstheorien und Filterblasen um?

In einer gemütlichen Runde trafen wir uns am Samstagnachmittag, den 18. November zu unserem Workshop zum Thema ,,Meinungsbildung und Medienkompetenz’’. In Gruppenarbeiten bereiteten wir jeweils die drei unterschiedlichen Themen vor und stellten diese schließlich den anderen vor.

Begonnen wurde mit dem Modell der Alt-right pipline. Diese beschreibt, wie man durch soziale Medien mithilfe des Empfehlungsalgorithmus in kleinen Schritten sich der Alt-right Szene nähert. Es wurde genauer erklärt, was genau die Alt-right Bewegung ist und warum die Verbreitung über Algorithmen so gefährlich sein kann. Am Beispiel von Andrew Tate wurde dann aufgezeigt wie eine Alt-right pipline funktionieren kann und worauf man achten sollte.

Das zweite Thema setzte sich mit Verschwörungstheorien auseinander. Dazu wurden Tipps gegeben, wie diese erkannt werden können, warum Verschwörungstheorien so schnell verbreitet werden und mit welchen Methoden man am besten Menschen begegnet, die einer Verschwörungstheorie glauben. Zum Abschluss gab es dann nochmal etwas zu Schmunzeln, als zahlreiche unterschiedliche Verschwörungstheorien gezeigt wurden.

Zuletzt beschäftigten wir uns mit dem Platzen von Filterblasen. Filterblasen sorgen für eine einseitige Informationsbeschaffung und sind daher eine Gefahr für die Meinungsbildung. Zuerst muss erkannt werden, dass man sich in einer Filterblase befindet. Dann sollte man aktiv versuchen, sich auch außerhalb seiner Filterblase zu informieren, um sich eine fundiertere Meinung bilden zu können. Vor allem auch in der anschließenden Diskussion besprachen wir verschiedene Möglichkeiten, wie man aktiv dafür sorgt, eigene Filterblasen platzen zu lassen.

Insgesamt war es ein lehrreicher Workshop, bei dem wir uns intensiver mit den Gefahren bei der Meinungsbildung beschäftigt haben. Die guten Diskussionen steigerten dazu schon die Vorfreude für die Let’s AI - Eine Kunstveranstaltung am 02. Dezember.

Dinnerabend

An dem 10.11. fand der Dinnerabend des Wintersemsters 2023/2024 mit dem Thema „Industrie 4.0“ statt. Dazu hat der Alte Herr Emanuel einen Vortrag gehalten. Dieser hat die vierte Industrielle Revolution in Vergleich zu den Vorangegangenen gesetzt und Argumente für und gegen die Verwendung des Begriffs "Industrie 4.0" ausgeleuchtet. Auch auf technische Umsetzungen wurde eingegangen. Danach wurde eine kurze Videoaufnahme abgespielt, die der Alte Herr Joachim Doppler in China aufgenommen hatte und seine Meinung zu dem Thema erläutert. Anschließend kam es im Plenum zu einer Diskussionsrunde.

Zu Essen gab es Spinatstrudel mit Karotten und Kartoffeln als Beilage. Die Veranstaltung wurde sowohl von Aktiven als auch von AHHD gut besucht.

Gelungener Fuxenabend im Wintersemester 2023

Im Wintersemester 2023, am 20. Oktober, fand erneut unser traditioneller Fuxenabend statt. In einer familiären und entspannten Atmosphäre bot sich die Gelegenheit, die neuen Füxe kennenzulernen und ihnen gleichzeitig die Chance zu geben, untereinander enger in Kontakt zu treten und unsere bereits langjährigen Mitglieder kennenzulernen. Bei köstlichem Zwiebelkuchen und Flammkuchen sowie erlesenen Federweißen verbrachten die AHHDs, die Aktivitas und die neuen Füxe einen wunderbaren Abend voller Gemeinschaft und Geselligkeit. Wir wünschen unseren neuen Füxen eine bereichernde und erfüllende Zeit beim VDSt und heißen sie nochmals herzlich willkommen in unserer Mitte. Mögen sie sich wohl fühlen und ihre Zeit bei uns in vollen Zügen genießen.

Und es wurde wieder gekneipt!

Auch in diesem Wintersemester hieß es Anfang November wieder ,,Zeit für die Semesterkneipe!”. Am 11. November trafen sich Alte Herren, Hohe Damen, Aktive sowie zahlreiche Farbengeschwister und Gäste bei uns auf dem Haus. Gemeinsam wurde im Offiz gesungen und sich über aktuelle Themen ausgetauscht. 


Anlass dazu lieferte vor allem die Zielrede unserer Hohen Dame Jana zu unserem Semesterthema ,,Gesellschaft im Wandel - Wie Technologie unsere Welt verändert”. Dabei wurden unterschiedlichen technologische Entwicklungen im Studium und am Arbeitsplatz angeschnitten. Sowie einige wichtige Themen wie die Veränderung der Kommunikationskultur, die Herausforderungen bezüglich der Datentransparenz  und die Relevanz von Veranstaltungen vor Ort. Als Fazit wurde daran erinnert, kritisch mit neuen Technologien umzugehen, gleichzeitig aber zu lernen, wie wir sie nutzen können, um uns den Alltag zu erleichtern, sowie um mehr Fortschritt zu erreichen.

 

Fröhlich konnten wir auch auf einen Zipfeltausch unserer lieben Bundesschwester Kirsten und Farbenbruder Victor anstoßen. Nach einigen weiteren Gastreden und Liedern verabschiedeten wir uns dann pünktlich zur Sekunde aus dem Offiz.

 

Nach der obligatorischen Stärkung ging es dann mit dem Inoffiz weiter, der nach der Ablösung des Präsidiums energetisch startete. Um die Anwesenden gleich zu Beginn etwas herauszufordern, traten ausgewählte Burschen und Füxe in einem Quiz über unser Bundesleben gegeneinander an. Auch im Inoffiz wurde reichlich und fröhlich gesungen, begleitet von unserem Biermusikus, der auch auf spontane Liedwünsche immer eine passende Begleitung fand.

 

Die zweite Hälfte des Inoffiz wurde durch unsere berühmte Wechselpauke eingeleitet. Zwei liebe Bundesgeschwister durften hier, in einer hitzigen Diskussion begründen „warum Teddy (der Verbindungshund) im nächsten Semester das Amt des Fuxmajors bekleiden soll“ und „weshalb der Teichwart, der liebevoll auch Teichmann genannt wird, unbedingt Teil der Avengers werden muss“.

 

Ein würdiges Ende für diese gelungene Kneipe fand sie, wie jedes Semester mit dem Darmstädter Mitternachtsschrei.

 

 

Podiumsdiskussion ,,Technologie durch die Jahrzehnte’’

Am Samstag, den 21. Oktober trafen wir uns auf unserem Haus, um uns über den Wandel der Technologie auszutauschen. Als Input erzählte ein AH von seinem noch eher analogen Studium um 1960 von Programmieranfängen mit Lochkarten. Ein weiterer Bundesbruder von den starken Veränderungen der Digitalisierung in den 90ern sowie den ersten E-Mailadressen an der Uni, welche durch lange Zahlenreihenfolgen geprägt waren. Die Zeit von heute wurde durch zwei Aktive geschildert.

Inklusive einigem Schmunzeln, was die Erzählungen von zusammengeklebten DIN-A 4 Blättern zu einem DIN-A 1 Blatt betraf, so waren doch die Drucker zu klein oder von ersten Internetgesprächen über Modem mit horrenden Telefonkosten . Da freut man sich über digitale Uniabgaben und der einfachen Verfügbarkeit von Handyflats.

In großer Gesprächsrunde führte dies dann schnell zu einem Gespräch über die heutigen Veränderungen an den Universitäten was das Onlineangebot anbelangt. Von dem Onlinefoliensatz bis hin zur Live Vorlesung von Zuhause aus. Ebenso wie die Vereinfachung durch digitalen Zugriff auf Literatur. Welche Chancen und Gefahren Technologie mit sich bringen kann, wurde daraufhin besonders im Bezug zu KI und vor allem ChatGPT diskutiert. Zusammenfassend ist Technologie kein Allheilmittel, kann uns im richtigen Umgang den Alltag aber um einiges erleichtern.

Workshop "Die Bewerbung" 20.05.2023

Am Samstag, den 20. Mai 2023, fand ein Workshop mit dem Titel "Die Bewerbung" statt, der von unserer Hohen Dame und Bundesschwester Agathe, einer professionellen Personalmanagerin, geleitet und präsentiert wurde. Im Fokus stand das Verfassen eines aussagekräftigen Anschreibens. Unter Anleitung von Agi haben wir Beispiele für Bewerbungsschreiben verfasst, die sie anschließend gemeinsam mit uns durchging und kommentierte. Darüber hinaus zeigte sie uns, wie ein professioneller Lebenslauf erstellt wird und informierte uns über die neuesten Trends in der Gestaltung des Lebenslaufs, angepasst an die Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt. Zum Abschluss überprüfte sie unsere Lebensläufe und gab uns wertvolle Tipps zur Verbesserung.

 

Des Weiteren diskutierten wir über den Einsatz von Chat GPT im Bewerbungsprozess und die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf diesen. Der Workshop war durch viele Dialoge und Diskussionen gekennzeichnet, die bei Snacks und Getränken stattfanden. Es war ein äußerst nützlicher und unterhaltsamer Workshop, der uns einen Einblick in das professionelle Bewerbungsverfahren und einen erfolgreichen Berufseinstieg nach dem Studium gab.

Bericht Workshop Farben

Am 06.05. trafen wir uns adH, um aufbauend auf der Diskussion letztes Semester erneut das Thema Farben zu diskutieren. Welche alternativen Farbkonzepte gibt es zum Status Quo?

Ziel des Workshops: maximal drei Farbkonzepte entwickeln, welche die Aktivitas den AHHD im weiteren Vorgehen vorschlagen kann. Die möglichen Farbkombinationen sollten dabei vor allem einen Bezug zu den aktuellen Farben haben, nachvollziehbar ausgewählt und schön bzw. gut abzubilden sein.

Bei Snacks und guter Stimmung trafen unterschiedliche Meinungen aufeinander und es wurde konstruktiv diskutiert. Die Moderation führte die Anwesenden zielgerichtet durch die Diskussion, sodass wir schnell voran und zu Ergebnissen kamen.

Zu Beginn wurde der aktuelle Stand der Farbendiskussion kurz zusammengefasst. Anschließend wurden potenziell attraktive Farben in der Gruppe gesammelt und deren Bedeutungen recherchiert. Ziel war es, möglichst viele Farben zu berücksichtigen und für die weiter Diskussion eliminieren zu können, sodass wir mit einer abgestimmten Auswahl von maximal drei Farben in die nächste Diskussionsrunde gehen konnten: Eine Farbe hinzufügen oder austauschen? Diese beiden Alternativen wurden in der vorherigen Diskussion letztes Semester als die realistischsten eingestuft. Die Allgemeinheit tendierte zum Auswechseln einer der drei Farben. Da die Aktivitas den AHHD jedoch bis zu drei Vorschläge machen kann, entschieden wir uns dafür, zwei davon mit jeweils einer ausgetauschten Farbe und einen davon mit einer hinzugefügten vierten Farbe zu erstellen.

Nach einigen Minuten des Ausprobierens und Anpassens kristallisierten sich drei Favoriten heraus, welche unter den Anwesenden nach Beliebtheit bewertet und anschließend einem sogenannten „Fettnäpfchencheck“ unterzogen wurden: Die Gruppen recherchierten, ob die favorisierten Farbkombinationen negativ belastet sein könnten.

Abschließend wurden Folgethemen diskutiert wie z.B. der Umgang mit vorhandenen Materialien.

Somit besteht nun eine gebündelte Meinung der Aktivitas, die in der weiteren Diskussion außerhalb der Aktivitas berücksichtigt werden kann. Alle relevanten Ergebnisse der Veranstaltung wurden dokumentiert und werden bei gegebenem Anlass präsentiert bzw. diskutiert.

Die Aktivitas ist stolz auf das Ergebnis und freut sich auf den weiteren Verlauf der Diskussion.

 

Ankneipe 22.04.2023

Mit unserer Ankneipe sind wir erfolgreich in das Sommersemester 2023 gestartet. Gemeinsam mit anderen Bünden aus Darmstadt und Freunden haben wir im Offiz auf den Abend angestoßen. Passend zum Semesterthema Kommunikation und Politik sprach unser Senior Patrick bei seiner Sprecherrede darüber wie wichtig Kommunikation ist und wie essentiell Meinungsverschiedenheiten sind. Besonders darf man dabei aber nicht vergessen, die Diskussionen anschließend zusammen bei ein paar Bierchen ausklingen zu lassen.

 

Gesagt, getan und so ging es gut gelaunt in den Inoffiz. Dieser stand, wie schon vor ein paar Jahren, unter der Leitung zweier Latinos. Diesmal mit unseren Bundesgeschwistern Santiago im Präsidium und Caro im Contra. Daher durfte dann in der Wechselpauke auch erklärt werden, warum Spanisch die eigentliche Ursprache ist und Kolumbianer die besseren Deutschen abgeben. Verbunden mit viel Gelächter ging es dann in das nächste Kolloquium.

Später gab es noch zwei lustige Gedichte zum Thema Spagetthi mit Pesto und weshalb Offenbach so schön ist. Der Schluss wurde mit dem typischen Mitternachtsschrei und dem Steigerlied eingeleitet. Und dann hieß es ,,Kneipe Ex!’’ und die Corona wurde in das Bierdorf entlassen.

 

Kaffee und Kuchen 22.01.2023

Diesen Kaffee und Kuchen hat die Aktivitas genutzt, um sich ausführlich und sehr konstruktiv mit der Zukunft der Vereinsfarben auseinanderzusetzen. Moderiert wurde der Abend von unserem Bundesbruder Hans. Alle Anwesenden konnten sich gut einbringen. Die Kuchen waren dabei eine leckere Energiezufuhr. Vielen Dank für den schönen Nachmittag!

Adventsfeier 2022

Am Freitag, den 16.12.2022 fand ab 20 h.c.t. die Adventsfeier in unserem Conventsaal statt. Mit einem schön geschmückten Weihnachtsbaum und leckerem Glühwein sowie Plätzchen, genoss die Aktivitas gemeinsam den Abend. Höhepunkt der Veranstaltung war das Erspielen der Wichtelgeschenke, angeleitet von Rita und Xenia. Dabei mussten die Aktiven sich gegenseitig pantomimisch darstellen.

Kaffee und Kuchen

Am 04.12., dem zweiten Advent fand unser zweites „Kaffee und Kuchen“ des Semesters statt, während Aktive und AHHD bei selbstgebackenen Cookies und Kuchen zusammensaßen, durften sie unseren Vortragenden, AH Michael und HD Agi, gespannt zuhören. Beide waren während des Austritts unseres AH- Bundes aus dem Dachverband im Vorstand und mussten den Konflikt unmittelbar austragen. Durch den Vortrag wurde ein Stück jüngster Geschichte unseres Bundes festgehalten und der neuen Generation vermittelt.

Impulsvorträge

Um 20 Uhr versammelte sich im Conventsaal die Aktivitas und einige AHHD um sich gemeinsam Vorträge von verschiedenen alten Herren und hohen Damen über ihre Wege nach dem Studium anzuhören. Dabei lag der Fokus darauf hinzuweisen, wie verschieden die Wege jedes Einzelnen sein können und dass manchmal im Berufsleben mutige Umwege und Veränderungen durchaus in Betracht gezogen werden sollten. Im Anschluss auf die Vorträge hatten alle Anwesende Zeit Fragen an die Vortragenden zu stellen.

Den ersten Vortrag hielt AH Andi über seine Start-Up Erfahrungen. Was er selbst an seinem Weg vor allem schätzt, sei die Freiheit, Flexibilität und die Ermöglichung von Visionen, die man ausleben könne. Weiter Flexibilität und Spaß versprach unsere HD Jenny und zeigte allen Anwesenden wertvolle Eindrücke in die Musikindustrie und ihrem eigenen Weg in die Soloselbstständigkeit. Als nächstes konnte AH Rudi uns zeigen, dass der Übergang vom Studium in die Arbeitswelt durchaus fließend sein kann. Betonung lag in seinem Vortrag auf der Last die Arbeit mit sich bringt und dass jeder Stop sagen muss, um eine gesunde „Work-Life Balance“ erhalten zu können.

Im Anschluss ergriff unser AH Günter das Mikrophon und erzählte uns von der Arbeit als Angestellter in der Lehre. Hier konnte er durch seine Berufserfahrung aufzeigen, dass sich einiges in der Lehre gewandelt hat. Zum Schluss kam er noch zu einer persönlichen Anekdote, die sich fürs Publikum als absolutes Highlight herausstellen sollte. So erzählte er uns herzlich davon, wie er in einer letzten Vorlesung vor Weihnachten alle Student*innen statt Marktmodelle, Tannenbäume hat zeichnen lassen. Das Schlusswort hatte unser AH Michael, der uns berichtete, wie es sei für einen globalen Konzern (SAP) zu arbeiten. Für diesen Weg würde finanzielle Sicherheit und Gleichheit zwischen Mann und Frau sprechen, aber auch der enorm gute Ruf des Unternehmens.

Nach diesen interessanten Inputs war es schon sehr spät in der Beckstraße 08 geworden und so zog der X der Aktivitas ein Resümee und beendete die Veranstaltung. Nach der Veranstaltung blieben noch einige der Anwesenden für ein paar Erfrischungen und den persönlichen Austausch an der Theke. Ein schönes Ende für eine gelungene Veranstaltung.